Ich bin vom C=64 über den Atari-ST zum IBM-Kompartiblen gekommen und vermißte bei der mitgelieferten Software die von C=64 und ST gewohnte Geschwindigkeit sowie die Möglichkeit Programmier- Fehler selber zu beheben. Auch der Support war ausgesprochen dürftig, ein kostenloses Upgrade eines darin enthaltenen Programmes machte das (sehr teuere) Office- Paket für mich irreparabel unbrauchbar und bis heute habe ich nicht mehr als die Eingangsbestätigung meiner Fehlermeldung erhalten, der verdeckte Mangel wurde bisher nicht behoben obwohl mehrere Monate ins Land gegangen sind und ich wiederholt an jene bekannte Firma geschrieben habe. Nun denn, ich nenne den Namen jener Software- Firma nicht, aber meine Entscheidung stand damit fest: nie mehr Software kaufen bei der nicht der Quellcode und das Recht ihn zu modifizieren mitgeliefert wird.
In dem Moment hörte ich von Linux und das praktisch für jede Anwendung kostenloser Quellcode verfügbar ist. Daher flog die TEURE Software für das andere Betriebssystem in die Mülltonne.
Plug&Pray ? Nein Danke ! Es geht eben doch nichts über die Möglichkeit selber Programme schreiben oder modifizieren zu können.
"Deja ist Dein Freund", so könnte man das "Service-Konzept" von Linux nennen. Linux ist ein Kind des Usenets und wird als solches in den Newsgroups laufend weiterentwickelt, auf fast jede Frage findet sich bereits eine Antwort in Archiven wie DejaNews und wenn nicht, so kann man dort sicher jemanden finden der einem dabei hilft das Problem zu lösen.
Wie kann kostenlose Software überleben ?!
http://KarlKramer.de/tips/Linux/vorteile.html ©1998 Karl Kramer