Meine on-board Schnittstellen (ich habe einen uralten 486'er) sind leider langsame SIO's die sich obendrein nicht wegschalten lassen, daher habe ich eine Steckkarte mit zwei weiteren, diese sind unter DOS COM3 und COM4. Es hat mich über 4Stunden gekostet herauszufinden wie ich Linux deren IRQ's beibringe, ich kam einfach mit der Dokumentation von "Setserial" nicht zurecht :(
Ich als echter DAU dachte "setserial" sei ein Befehl den man von der Konsole aufruft und der dann seinerseits die Configs modifiziert.
Das Schnittstellen-Rätzel wurde mit Hilfe von Michael Buchenrieder gelöst:
setserial /dev/ttyS2 uart 8250 irq 11
setserial /dev/ttyS3 uart 16550A irq 10 spd_vhi
Obige "setserial" Kommandos gehören dann in "rc.config" reineditiert und durch Aufruf von SuSEconfig übernommen.
Natürlich hängen die Kommandos davon ab welche Hard- und Software man hat,
obige Zeilen sind nur ein willkürlich gewähltes Beispiel, die UART's habe ich in Wirklichkeit nicht spezifiziert, Linux erkennt sie bei mir auch so, dies betrifft auch ihre I/O-Adressen. Welche Parameter möglich sind listet das Kommando "man setserial" auf, aber es gibt eben leider keine Auskunft darüber das man sie (bei SuSE-Linux 5.2) in die Datei "/etc/rc.config" per Editor hineinbasteln muß...
http://KarlKramer.de/tips/Linux/setserial.html ©1998 Karl Kramer