Üblicherweise kommen bei Kreislauftauchgeräten und Nitrox-Analysatoren
per Shunt belastete Brennstoffzellen als Sensoren zur Anwendung.
Die eigentliche Zelle liefert dabei einen Strom der etwa
linear mit dem Saurstoff- Partialdruck, exponentiell mit der Temperatur ansteigt.
10°C Temperaturanstieg bedeuten etwa den doppelten Strom
und so auch doppelte Ausbrenn- Geschwindigkeit der Brennstoffzelle.
Der Shunt- Wiederstand ist temperaturabhängig,
sein Widerstand halbiert sich wenn die Temperatur um etwa 10°C ansteigt
so das die Sensorspannung im Endeffekt nicht von der Temperatur abhängt
(zumindest wenn sichergestellt ist das in der Sensor-Einheit kein Temperatur-Gradient vorliegt) .
Gemeinhin wird die komplette Einheit aus Brennstoffzelle und Shunt als "der Sensor" oder "die Zelle" bezeichnet,
die Temperatur- Kompensation ist innerhalb der Einheit üblicherweise so eingebaut das man sie nicht sieht,
es sei denn man zerlegt das Modul oder untersucht es mit einem Röntgen-Gerät.
Diese Sensoren messen den Sauerstoff-Partialdruck, wenn Sie sie also verwenden um den Sauerstoff-Anteil eines Gases zu analysieren müssen Sie den Druck kennen oder Sie müssen bei dem Druck messen bei dem Sie kalibriert haben, beachten Sie dies wenn Sie Nitrox-Analysatoren entwickeln / verwenden. Denken Sie daran das es keine Garantie dafür gibt das ein Sensor exakt linear ist und bleibt. Um die Meßfehler zu minimieren sollten Sie also in dem Bereich kalibrieren in dem Sie den Sensor nutzen wollen.
Hier als Beispiel echte Messdaten eines Sensor-Tripples, vom dem zwei der Sensoren das Ende ihrer Lebensspanne gerade erreicht haben, wähend einer noch ein geradezu ideales Verhalten zeigt.

Die Lebenserwartung einer Zelle wird in Tagen bei einem bestimmten ppO2 und einer bestimmten Temperatur angegeben, dies bedeutet auch das es wirklich keine gute Idee ist Sauerstoffsensoren bei 1bar-ppO2 und 40°C zu lagern, wenn man sie auch in Luft bei 10°C lagern kann.
http://Rebreather.de/rebreather/sensor.html
Karl Kramer, 30.08.1999, Graph:2003