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Liquivent oder autonome Leichttauchgeräte für unbegrenzte Tauchtiefe
Dies dürfte wohl das derzeit aktuellste Biertischgespräch unter Tauchern sein. Hier kommt ein wenig "Butter bei die Fisch" oder mit andern Worten die Erklärung wie das funktioniert. Bisher ist nur das tauchen mit Gasgemischen üblich, d.h. Sauerstoff mit einem Partialdruck zwischen 0,15 und 1,7 bar und wenn nötig oder preiswerter ein oder mehrere Füllgase, denn beim Tauchen mit Atemgasen muß ja die Summe aller Gas-Teildrücke den Umgebungsdruck ergeben (Gesetz von Dalton: Der Gesamtdruck eines Gases ist die Summe der Teildrücke seiner Bestandteile) . Das einfachste und preiswerteste Atemgas ist komprimierte Luft, mit den bekannten Beschränkungen hinsichtlich der Tauchtiefe. Liquivent ist eine in der Intensivmedizin erprobte atembare Flüssigkeit. ( Pro7 : Welt der Wunder, Nacht von Mo. auf Di. 4.3.97 01.55 - 02.20 Uhr ) In einer Flüssigkeit muß nun aber nicht mehr die Summe der Partialdrückeder in ihr gelösten Gase gleich dem Umgebungsdruck sein. Das ist der ganze Trick ! D.h. die Flüssigkeit wird auf den gewüschten Sauerstoffpartialdruck gebracht sowie ihr andere Gase (CO2) entzogen und fertig ist das autonome Leichttauchgerät (SCUBA) für unbegrenzte Tauchtiefe. Soweit die Theorie, unbestätigten Gerüchten zur Folge wurde das Konzept bereits militärisch angewendet und auch im Film "The Abyss" hat es schon Furore gemacht ( http://scienceweb.dao.nrc.ca/movies/abyss.html ).Die Rechte an Liquivent liegen bei Firma Höchst. Bei der Flüssigkeitsatmung gibt es folgende prinzipielle Probleme:
Ich bleibe am Ball, hier wird bald noch mehr zum Thema stehen.
Karl Kramer 3. März 1997,
©
03.03.97
Karl Kramer
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