Zersplitterung oder eine übergreifendes Team ?
CMAS
heißt Weltverband für Unterwasseraktiviätenund genau das ist die Stuktur die notwendig ist:
ein einiger Verband, der jeder politischen Struktur genau einen Ansprechpartner ermöglicht, um so unnötige Reibungsverluste zu vermeiden.
Das heißt, der Weg muß zu einem geeinten Verband führen, der
Sportlern, Urlaubstauchern, UW-Arbeitern (DRK, DLRG, Feuerwehr, Polizei, Offshore, Biologen, Archäologen, etc.),
hauptberuflichen und nebenberuflichen Tauchlehrern gleichermaßen eine Heimat bietet.
In meinem Beispiel verwende ich bereits vergebene Abkürzungen, auch wenn diese noch nicht entsprechend ihrem Wortlaut verwendet werden,
ich gehe jedoch davon aus, daß der volle Wortlaut jeweils bekannt ist.
Ein Weltverband für alle Unterwasseraktivitäten : CMAS
ein Dachverband pro Staat : DUC (DeutscherUnterwasserClub)
ein Sportspitzenverband pro Staat : VDST
eine Tauchlehrergewerkschaft : PADI
eine Tauchschulenvereinigung : SSI (Arbeitgeberverband)
. . .
Zersplitterung und Gegeneinander schaden allen !
Prüfungen und Prüfungszulassungen müssen rein objektiv sein, Cliquenwirtschaften sind das schädlichste was es gibt. Das wichtigste Kriterium für jeden Ausbilder oder Entscheidungsträger ist seine Kritikfähigkeit. Wer keine Kritik verträgt oder keine Objektivität sicherstellen kann ist als Ausbilder oder Vorstandsmitglied ungeeignet, ebenso schwarze Schafe (z.B. Cliquen, Schwarzarbeiter oder Umweltfrefler).
Die Prüfungen müssen modular auf einander passen und global gültig sein,
d.h. eine Tauchlehrerlizenz aus den USA muß entsprechend ihrer Stufe auch in jedem anderen Land oder Tätigkeitsbereich anerkannt sein.
Es darf keinen Qualitätsunterschied in der Ausbildung zwischen hauptberuflichen und nebenberuflichen Tauchlehren geben, denn sie tragen die gleiche Verantwortung und haben gleichermaßen Vorbildfunktion.
Merke: es gibt keine ehrenamtlichen Tauchlehrer, denn alle sind Tauchlehrer per Prüfung, nicht per Wahl und was sie tun wird auch von Hauptberuflichen genau so zum Erwerb des Lebensunterhaltes ausgeübt.
Eine Tauchlehrertätigkeit ist daher immer mindestens eine nebenberufliche Tätigkeit, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.Auch bei der Ausbildung außerhalb der Ausbilderschiene muß es eine Vereinheitlichung geben. Es macht keinen Sinn einen erfahrenen Unterwasserarbeiter, wenn er auch mal aus Spaß an der Freude tauchen will einem Anfänger mit 10 Tauchgängen gleich zu setzen, wie dies derzeit noch geschieht. Gleiches gilt auch in der Gegenrichtung, Wartezeiten in der Tauchlehrerausbilung machen bei Leuten die bereits tausend Stunden Erfahrung im Gerätetauchen haben keinen Sinn, hier wäre eher das Überspringen unterer Ausbilderstufen sinnvoll.
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Um Mißverständnisse zumeiden: dies ist keine offizielle Veröffendlichung der CMAS oder eines anderen Verbandes, die Verbandsnamen wurden nur verwendet, da sie mit ihren Namen genau die benötigten Funktionen wiedergeben.
Dieser Text unterliegt dem Copyright !
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zuletzt bearbeitet: Karl Kramer 23.4.1997