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s hf > Rotkreuz-Welle << , wie sich das deutsche Programm nennt,
bietet ein kompaktes Informationsprogramm, durch Musik unterbrochen.
Reportagen, Nachrichten und Interviews wechseln einander ab.
Themen sind ausschliesslich internationale Rotkreuzaktivitaeten.
Das norwegische Rote Kreuz hilft bei Aids-Untersuchungen in Rumaenien,
das IKRK-Spital in Kabul nimmt afganische Verletzte auf,
liberinaische Fluechtlinge werden in Guinea versorgt,
mehrere Hilfskonvois sind auf dem Weg in den Libanon.
Neben den aktuellen Themen geht es auch ums Prinzipielle,
beispielsweise um neue Konvertionen
zum Schutz von Zivilpersonen in Konflikten.
Nur im deutschen Programm wird gegen Ende der Sendung auch Hoererpost
beantwortet. Ein Ostberliner fragt nach der Adresse des bundesdeutschen
Suchdienstes, ein anderer nach Rotkreuzinformationen ueber Satellit und
Bildschrimtext. Daran wird beim Roten Kreuz nicht gedacht, zumal die
Radiomenschen aus Genf auf den guten Willen der Schweiter Post und des
Schweizer Radios angewiesen sind.
Diese stellen kostenlos ihre Anlagen zur Verfuegung.
Das internationale Komitee vom Roten Kreuz verfuegt nur ueber ein kleines
Studio in Genf mit zwei Produzenten und einem Studiotechniker.
Und die sind nicht fuer die europaeischen Sendungen zustaendig,
sondern auch fuer die uebrigen Programme in alle Erdteile.
In diesem Sinne hat die franzoesische Moderatorin recht,
wenn sie sagt:
>> La Croix Rouge est partout <<
- Das Rote Kreuz ist Ueberall,
zumindest mit seinen Radiowellen.
go
13.7.1990
Inzwischen ist das Rote Kreuz wohl vor den Stoerungen durch die BBC
von seiner Exclusivfreuqenz geflohen, die neue Frequenz ist mir nicht bekannt.
25.2.1997
***end
Null