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s hardware <dg8fz @alle $217801DG8FZ #0 Akku-Tips Eine kleine Pflegeanleitung fuer NC- und Blei-Akkus Zitat aus : DEV 'infos und tips' Kommentar : >.......< Infos und Tips : Ladegeraete Die Ladetechnik fuer NC-Akkus und Blei-Gel-Akkus unterscheiden sich grundsaetzlich. >Fuer 'normale' Blei-Akkus (Auto-Batterieen) sind die hier gegebenen Tips auch anwendbar.< Beide Akkutypen sollten prinzipiell nicht mit einem Netzgeraet geladen werden, da die Gefahr einer unkontrollierten Ladung sehr gross ist. Ladung von NC-Akkus. -------------------- NC-Akkus werden mit konstantem Strom geladen. >Glaettungkondensatoren sind nicht notwendig, es kommt nur auf den 'konstanten' Effektivwert an.< Die NORMALLADUNG dauert 14 Stunden bei einem Ladestrom von i/10 (bsp. Mignonzelle mit 500 mAh: 14 Stunden mit 50 mA). Eine Ueberladung mit i/10 wird seitens der Hersteller mit mindestens 300 Stunden als unbenklich angegeben, in der Praxis wirken sich auch laengere Ladezeiten nicht negativ aus, sollten aber vermieden werden (insbesondere bei NC-Akkus mit Masse-Elektroden). Die Erhaltungs- oder PUFFER-LADUNG (d.h. zulaessige unbegrenzte Dauerladung) sollte max. bei i/30 bis i/20 liegen (bsp. Mignonzelle mit 500 mAh: bei 16-25 mA). fuer Knopfzellen mit Masse-Elektroden gilt als Erhaltungsstom i/100. Die SCHNELLADUNG (nur bei Sinterzellen) birgt die Gefahr der Ueberladung und der evtl. Gasung. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Akku nur bis zu seiner Nennkapazitaet vollgeladen wird. Zweckmaessigerweise wird der Akku vor der Schnelldadung auf 0.8 bis 0.9 Volt Zellenspannung entladen. die Ladezeit (in Stunden) laesst sich durch die Kapazitaet (in mAh) dividiert duch Ladestrom (in mA) mal 1.4 errechnen : T=(K:I)*1.4 . Durch die Schnelladung erreicht der Akku zwischen 85 und 95% seiner Nennkapazitaet. Durch ene Anschliessende 1.5 Stuendige Normalladung erreicht der Akku seine Nennkapazitaet. ist der Akku NICHT LEER und soll trozdem schnellgeladen werden, so ist die Ladezeit auf die dem Akku entnommene Kapazitaet zu errechen. Alle o.g. Angaben gelten fuer 20 grad Celsius, bei davon abweichenden TEMPERATUREN gestaltet sich das Laden schwieriger. So erreicht der Akku bei -10 C bereits bei Normalladung mit 14 stunden eine kritische Zellenspannung von 1.6 volt, bei der die entstehende GASUNG duch das SICHERHEITSVENTIL entweicht. Ein geringerer Ladestom ist daher bei tieferen Temperaturen angebracht, empfohlen wird max. 0.5*i/10 und eine Begrenzung der Zellenspannung auf 1.55 Volt pro Zelle. Bei hoeheren Temperaturen z.b.bei 40 C, entsteht bei Normalladung bereits nach 75% aufgeladener Kapazitaet die Ueberladephase (hierbei wird durch den Gaskreislauf (elektochemischer Ladungsprozess) die Ladespannung herabgedrueckt anstatt - wie ueblich - gegen Ladeschluss heraufgesetzt), wobei die weiter zugefuehrte Energie in Waerme umgewandelt wird. Ein laden mit hoeheren Stroemen ist daher bei hoeheren Temperaturen empfehlenswert, da die Ueberladephase erst spaeter beginnt. Da bei der Ladung prinzipiell ein Anstieg der Temperatur und der Ladespannung >Ausnahme: Ueberladung + Wechsel der Zellentemperatur< zu beobachten ist, ist bei der automatischen Abschaltung des Ladevorganges der Abschaltspannungswert fuer jeden Typ, jede Umgebungstemperatur und fuer jeden Ladestom zu ermittlen. Desweiteren sind auch Akkubloecke von einem Hersteller untereinander unterschiedlich und aendern sich zusaetzlich altersbedingt. >All dies wurde bei fast allen in den letzten Jahren in CQ-DL und FUNKSCHAU veroeffendlichten automatischen-spannungsfuehlenden-Ladeschaltungen NICHT beruecksichtigt.< Besser als eine automatische Abschaltung ueber den Spannungswert >bei anliegendem Ladestom; die Spannung nach einer (auch nur kurzzeitigen, winzigen) entladung ist jedoch ein brauchbarer parameter (vorsicht, leider auch temeraturabhaengig) < ist die Abschaltung ueber einen Temperaturfuehler (ptc- oder ntc- Widerstand) >bei Schnelladung<, jedoch ist der Temperaturanstieg nur bei einigen Zellen (z.b. Sanyo 'Cutoff') so linear, dass er als Abschaltparameter herangezogen werden kann. Als am sichersten erwiesen sich aus o.g. Gruenden Automatikladegeraete, die den Ladevorgang durch eine Zeitschaltuhr unterbrechen. >an eventuelle Stomausfaelle denken < >Akkus vorher (auf ca. 0.9 Volt pro Zelle) entladen (dann weiss man, wie lange man laden muss)< Die Mindestspannung beim Laden betraegt 1.45-1.5 Volt pro Zelle >entspechenden Trafo kaufen, an Spannungsabfall im Regler denken< . Bei stomgeregelten Ladegeraeten, insbesondere bei Kombiladern fuer 1-12 Zellen liegt die Leerlaufspannung zum Teil erheblich hoeher, der vom Akku benoetigte Spannungswert stellt sich jedoch waehrend des Ladevorganges automatisch ein. Ladung von Blei-Gel-Akkus. -------------------------- Blei-Gel-Akkus werden mit konstanter Spannung geladen. >Glaettungs-Kondensatoren sind nicht notwendig, es kommt auf die (Spitzen-)Spannung an.< Autobatterieladegeraete sollten aufgrund der in (der Regel) zu hohen Ladespannung nicht zum laden benutzt werden. Bei einer Ladetemperatur von 20 C betraegt die Ladespannung 2.3 Volt pro Zelle (bei 6-Volt Akkus also 6.9 Volt und bei 12-Volt Akkus 13.8 Volt). Bei -20 Grad C sollte die Ladespannung auf 2.56 Volt pro Zelle angehoben werden,bei +40 Grad C dagegen auf 2.2 Volt pro Zelle abgesenkt werden. Bei diesen Spannungen nimmt der Akku anfangs so viel Stom auf, wie ihm zur Verfuegung gestellt wird. Der Strom sinkt im weiteren Verlauf kontinuierlich ab, bei einem Ladestom von ca. i/100 ist der Akku voll und nimmt nur noch den Ladeerhaltungsstom auf. Im BEREITSCHAFTS-PARALLELBERIEB liegt die Erhaltungsspannung bei 2.25 bis 2.3 Volt pro Zelle, auf diese Spannung schalten diverse Automatikladegeraete um. Die Ladezeit (in Stunden) laesst sich durch die entnommene Kapazitaet (in Ah) dividiert durch Anfangsladestrom (in A, den das Ladegeraet zu Verfuegung stellen kann) plus 3 bis 5 errechnen: T=(K/I)+3 bis 5 (plus 3 bei einem Anfangsladestrom von K/10, plus 5 bei K/5) (bei 20 C). SCHNELLADUNGEN erfolgen mit max. 2.4 Volt Zellenspannung bei 20 C. Ab 2.4 Volt Zellenzpannung muss auf Ladeerhaltung umgestellt werden. >Zu deutsch : dem Akku wird der Maximalstom des Ladegeraets zu verfuegung gestellt. Sobald die Zellenspannung 2.4 Volt erreicht wird umgeschaltet auf Erhaltungsladung mit 2.25-2.3 Volt pro Zelle.< Sollte der Akku gasen (z.b. weil die Temperatur ansteigt und somit nur eine niedrigere Ladespannung erforderlich ist), so ist die Ladung zu unterbrechen (bis die Akku-oder Umbebungstemperatur gesunken ist) oder die Ladespannung zu senken. >Ende des Zitats< Ladung von 'normalen' Blei-Akkus -------------------------------- Siehe Blei-Gel, nachfuellen von dest. Wasser nicht vergessen. Allgemeine Tips (NC-, Blei-, Blei-Gel-Akkus) -------------------------------------------- Parallelschaltung von Akkus : vermeiden ! Tiefentladung sowie Ueberladung: vermeiden ! Gedaechtniss-Effekt: Werden Akkus ueber laengere Zeit nicht oder nur teilweise entladen sinkt ihre Kapazitaet ab. Abhilfe: gelegendliches entladen auf die Entlade-Schluss-Spannung: 1.75 Volt pro Zelle bei Blei-(Gel)-Akkus 0.9 Volt pro Zelle bei NC-Akkus. Formatieren: Mehrfaches (3 bis 5 mal) normal-laden + entladen, wegen des Gedaechtniss-Effektes. Defekte Akkus: (jede Zelle einzeln behandeln) Leer, Zelle kommt bei Ladung nicht auf Spannund -> Strom langsam erhoehen (bis 20*i), aber auf Spannung, Temperatur, Gasung achten : rechtzeitig abbrechen. sobald die Zelle 'kommt' : auf Normalladung uebergehen. Leer, Zelle hat hohen Innenwiederstand/ voll, Zellenspannung bricht bei keinster Last zusammen: -> abwechselnd laden + entladen (kleiner Lade- + kleiner Last-Strom) (z.b. 1e Halbwelle laden, 1e Halbwelle entladen, zulaessige Parameter einhalten !) Im Erfolgsfalle: Zelle formatieren. Sonst : als Sondermuell entsorgen ! ***end

 

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