Bei dem folgenden Text handelt es sich um Thesen, NICHT um Tatsachenbehauptungen!

 

Betrifft: Freisprüche im Kaprun-Prozess

Ich halte es für einen Skandal wenn in einer Urteilbegründung, wie bei der Kapruner Gletscherbahn Katastrophe, das Fehlen einer Vorschrift oder eine zu laxe Vorschrift Personen entlastet die in meinen Augen zumindest grob fahrlässig gehandelt haben, wenn es in Folge dieses Handelns oder Unterlassens zu schweren Personenschäden gekommen ist. Falls die strengstmögliche Auslegung des geltenden Rechtes kein anderes Urteil erlaubte, dann sollten m.E. die entsprechenden Paragraphen so geändert werden, das es zumindest in Zukunft nicht mehr reicht die Vorschriften zu beachten. Es muss m.E. verlangt werden das man Normen, Arbeitsanweisungen etc. kritisch hinterfragt und ggf. vorsichtiger handelt, als das geschriebene Wort einfordert. Meines Eraschtes ist es relativ wahrscheinlich das eine Norm veraltet/ unvollständig ist beziehungsweise inhaltliche Fehler aufweist, daher sollte man genau dies berücksichtigen müssen.

20.2.2004